Europa erleben.

Zukunft gestalten

GRUPPENMOBILITÄTEN


ASW on Tour

Bonjour Paris


Anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung Frankreichs nahmen Schülerinnen der Jahrgangsstufe 12 im Rahmen von Erasmus+ an einer Mobilität nach Frankreich teil. Rund um den 8. und 9. Mai standen Erinnerungskultur, europäische Werte und nachhaltiges Handeln im Mittelpunkt.

In Workshops, Begegnungen und gemeinsamen Projekten setzten sich die Jugendlichen mit deutsch-französischer Geschichte, Frieden, Nachhaltigkeit und europäischer Zusammenarbeit auseinander. Ob beim Austausch über Erinnerungskultur, einem Upcycling-Projekt, der Gestaltung nachhaltiger Ideen für einen öffentlichen Park oder bei gemeinsamen Aktivitäten in Paris – Europa wurde als gelebter Lern- und Lebensraum erfahrbar.

Die Mobilität zeigte eindrucksvoll, wie junge Menschen durch interkulturellen Austausch Verantwortung übernehmen und gemeinsam Zukunft gestalten können – ganz im Sinne des Mottos: Learning from History, Acting for Europe.

Hola Sevilla

Exploring Democracy:Young Voices Shared Cultures

Die Erasmus+-Mobilität verband demokratisches Lernen mit interkultureller Erfahrung und europäischer Vielfalt. Über fünf Monate bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler in der ErasmusAG auf den Austausch vor: Sie erweiterten ihre Sprachkenntnisse, lernten Spanien und seine Kultur kennen und setzten sich mit demokratischen Strukturen und Mitbestimmung auseinander. In Sevilla erlebten sie Demokratie hautnah – bei Begegnungen mit Schülervertretungen, dem Jugendrat und im Rathaus – und reflektierten Mitbestimmung im europäischen Kontext. Exkursionen nach Córdoba und Sevilla machten Geschichte, kulturelle Vielfalt und das Konzept der „convivencia“ erlebbar. Gemeinsame Projektarbeiten, digitale Präsentationen, Hospitationen und ein Flamenco-Workshop stärkten Sprachkompetenz, Teamarbeit, Selbstvertrauen und interkulturelles Verständnis. Die Mobilität zeigte den Jugendlichen Europa als lebendigen Raum gemeinsamer Werte, in dem Demokratie aktiv gelebt und Vielfalt als Bereicherung erfahren wird.

Erasmus+

Service beyond Borders

Learning together for Social Change

Die Erasmus+-Mobilität „Service Beyond Borders“ ermöglichte den Schülerinnen und Schülern, Service-Learning als gelebtes europäisches Lernen zu erfahren. Gemeinsam mit der Partnerschule in Las Palmas de Gran Canaria lernten sie Projekte kennen, in denen Engagement, Verantwortung und Zusammenarbeit aktiv gelebt werden. Spanische Schülerinnen und Schüler führten die Gruppe durch ihre Stadt, vermittelten Geschichte und Kultur im Museo Canario und zeigten, wie Lernen mit gesellschaftlichem Einsatz verbunden werden kann. Workshops zu Kunst, digitalem Storytelling und naturwissenschaftlichen Projekten wie der Sternenbeobachtung verdeutlichten, wie Kreativität, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft zusammenwirken. Gleichzeitig erhielten die Jugendlichen intensive Einblicke in Alltag, Kultur und Schulleben auf Gran Canaria und erlebten europäische Werte wie Solidarität, Offenheit, Vielfalt und aktive Teilhabe unmittelbar im gemeinsamen Arbeiten und Lernen. Inspiriert von diesen Erfahrungen entwickelten sie eigene Ideen für Service-Learning-Projekte an ihrer Schule und stärkten ihre Rolle als engagierte junge EuropäerInnen.

LANGZEITMOBILITÄTEN


Europa entdecken


Meine Langzeitmobilität in Frankreich

Ich wurde in Éaubonne sehr herzlich von meiner Gastfamilie aufgenommen und habe mich schnell eingelebt. Am ersten Schultag war ich erstmal überrascht, vor allem von den hohen Zäunen um das Lycée und den langen Schultagen bis in den späten Nachmittag.

Trotzdem habe ich mich schnell an den Alltag gewöhnt und gemerkt, wie anders Schule und Leben in Frankreich im Vergleich zu Deutschland sein können, auch wenn beide Länder in Europa nah beieinander liegen.

In meiner ersten Woche war eine deutsche Austauschgruppe vor Ort, mit der ich direkt Paris erkunden konnte, unter anderem das Musée d’Orsay. Das hat mir den Einstieg sehr erleichtert.

Meine Austauschpartnerin Succes hatte unter der Woche zwar viele Hausaufgaben und einen ziemlich vollen Stundenplan, hat sich aber trotzdem immer Zeit genommen, mir ihr Land und ihren Alltag näherzubringen. Am Wochenende haben wir dann viel zusammen unternommen, zum Beispiel Ausflüge nach Montmartre, zum Arc de Triomphe und zum Eiffelturm bei Nacht. Auch Versailles und ein gemeinsamer Abend in Paris beim Essen waren dabei.

Insgesamt nehme ich aus dem Austausch viele neue Eindrücke, besseres Französisch und die Erfahrung mit, wie unterschiedlich der Alltag in Europa sein kann – und wie schnell man sich trotzdem überall einleben kann.

Hola Sevilla

Meine Langzeitmobilität in Spanien

Während meiner Erasmus+-Langzeitmobilität in Sevilla habe ich den Alltag in Spanien richtig kennenlernen dürfen – von Schule und Gastfamilie bis hin zu Kultur und Freizeit. Am Anfang war vieles neu und ich war ziemlich nervös, besonders wegen des andalusischen Akzents und der Unterschiede zum Leben in Deutschland. Aber durch meine Austauschpartnerin, ihre Freunde und die herzliche Aufnahme habe ich mich schnell wohlgefühlt.

Die Zeit in Sevilla hat mir geholfen, selbstständiger und offener zu werden und meine Spanischkenntnisse zu verbessern. Besonders schön war es, neue Freundschaften zu schließen und gleichzeitig Europa als Gemeinschaft zu erleben, in der Offenheit, Vielfalt und gegenseitiges Verständnis wichtig sind. Die Mobilität war für mich eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde.

JOBSHADOWING

und

EXPERTEN


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